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Januar 2010
interlübke: Das Unternehmen im Jahr 2010

Der Möbelproduzent interlübke, Hersteller langlebiger Konsumgüter, verabschiedet das Geschäftsjahr 2009 mit einem Umsatz von 35,8 Mio. Davon entfallen 36 Prozent auf den Export, 5 Prozent weniger als im Vorjahr. Das Geschäft im Inland war aufgrund verhaltener Marktentwicklung um 13 Prozent rückläufig. Zum Jahresende ist der Auftragseingang insgesamt wieder gestiegen – ein Echo auf die positivere Gesamtwirtschaftslage. “Wir fördern diese positive Entwicklung durch gezielte Maßnahmen am Produktionsstandort und zahlreiche Produktinnovationen”, erklärt der Geschäftsführende Gesellschafter Leo Lübke.

Januar 2010. Ostwestfalen, Sitz der deutschen Möbelindustrie, beheimatet traditionsreiche Firmen, unter ihnen das in der 3. Generation geführte Unternehmen interlübke. Mit einer Bekanntheit von über 50 Prozent gehört der Hersteller seit den 60ern zu den Marken mit internationalem Renommé. Sein Prestige zählt auch national: Im Ranking deutscher Luxusmarken 2009 erzielt der Hersteller von Wohn- und Schlafraummöbeln den Platz 15 unter einhundert bewerteten Unternehmen. Um ihre Wettbewerbsfähigkeit auszubauen, investiert der Produzent anhaltend in den Standort Rheda-Wiedenbrück mit 285 Mitarbeitern. Die 2008 beschlossenen Investitionen von 3,3 Mio. Euro für neue Industriehallen werden 2010 mit der Fertigstellung der zweiten Halle komplett eingelöst. Ihnen folgt eine weitere Investition (0,6 Mio. Euro) für neue Maschinen im selben Jahr. Bereits 2009 wurde die Kesselanlage modernisiert. Die Kosten hierfür betrugen 1,5 Mio. Euro.

„Segler sagen: Weht kein Wind, wird gerudert, das Ziel klar vor Augen“, so Leo Lübke. Seine schlichten Worte beschreiben vielfältige Maßnahmen, um die Marke durch die achte Dekade ihres Bestehens zu führen: „Und das gelingt uns mit den eigenen Mitteln und Stärken am besten.“ Die Ursprünge des Unternehmens reichen in das Jahr 1937 zurück, als die Gebrüder Lübke ihre „Spezialfabrik für polierte Schlafzimmer“ gründeten. Die seitdem kontinuierlich weiterentwickelte Kompetenz für hochwertige Systemmöbel in Maßfertigung mit makellosen Lackoberflächen bleibt ein Guthaben für die Zukunft. Sie paart sich mit dem Mut zu Produktinnovationen, von denen gleich mehrere zur imm cologne 2010 präsentiert werden: Allen voran das revolutionäre Möbelkonzept reef von neuland industriedesign – ein Raumgebilde mit reliefartiger Optik und sinnlichem Innenleben. Geschaffen für die neue Generation ist das variable Betten- und Kommodenprogramm algo von Rolf Heide und Peter Kräling. Es wächst mit, wenn aus Kindern Erwachsene werden. Ein ästhetisches Multitalent und Bestseller seit 2002 ist das Erfolgsprogramm cube von Werner Aisslinger. Wer den feinen Hauch von Luxus liebt, kann jetzt die neuen Features nutzen: Spezielle Einsätze sind als Docking Stations, Vitrinen oder sogar als Humidore ausgeführt. Die elegante Modellvariante cubex, präsentiert sich in schlanker Silhouette mit filigranen Flächen, grifflos und nahezu schwebend. Unsichtbar bleiben neue Technologien, die u.a. das Öffnen und Schließen durch sanftes Berühren ermöglichen.

Systeme brauchen Phantasie


Die Ausstellung zur imm cologne steht unter dem Motto: „Wir machen den Tag zur Nacht“. Dahinter steht eine phantasievolle Inszenierung, die einen ganzen Kosmos zum Wohnen entfaltet. Ob im Kerzenschimmer oder LED-erleuchtet: Aus den Wohn- und Schlafraumsystemen von interlübke entstehen nach den Wünschen ihrer Besitzer einzelne, unverwechselbare Möbel. Jedes ist ein Unikat mit hohem handwerklichen Anteil, erhältlich in fast allen Farbtönen. Das von Leo Lübke in dritter Generation geführte Unternehmen fertigt ausschließlich am Standort Rheda-Wiedenbrück. Auch in Zukunft stehen Erzeugnisse für das anspruchsvolle Wohnen und Arbeiten, hochwertige Schrank-, Kommoden- und Regalsysteme, im Mittelpunkt. Raumtrenner, Betten und Tische ergänzen das Produktprogramm, das weltweit distribuiert wird.
 
CMYK, 300dpi
 
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