Zurück zur Übersicht Januar 2010 Magic cube Glückswurf mit Folgen: Werner Aisslingers Idee, aus einem schlichten Kubus ein Kommodensystem zu entwickeln, dessen Variantenreichtum seit 2002 konkurrenzlos im Markt ist. Wer den Hauch von Luxus liebt, erfreut sich an den neuen Features des angehenden Designklassikers: Docking Stations, schimmernden Vitrinen oder sogar Humidoren. Seine elegante Schwester, die Modellvariante „cubex“, präsentiert sich in schlanker Silhouette mit filigranen Flächen, grifflos und nahezu schwebend. Januar 2010. cube, eines der erfolgreichsten interlübke-Programme, besteht aus Einzelkommoden mit offenen oder geschlossenen Elementen, inklusive Türen, Klappen und Schubladen. Die „Container“ werden gestapelt oder aneinander gereiht und können zahlreiche Peripheriegeräte aufnehmen, die das Leben annehmlich machen. Seine ruhige Optik und ausgeklügelte Systematik ermöglicht schier endlose Kombinationen. Wie Sie es auch drehen und wenden: ein Konzept mit Perspektiven. Die Kommoden, an der Wand oder frei im Raum platziert, können aus verschiedenen Richtungen geöffnet werden. Ihre Elemente lassen sich um 90° oder 180° versetzt anordnen: Das Möbel wird frei zugänglich. „Es kann so ziemlich alles, was man sich wünscht“, antwortet Werner Aisslinger auf die Frage nach den Stärken des magic cubes. „Seine Ästhetik ist die eine, seine Vielfalt die andere Seite. Beides in einem Produkt vereint - das ist interlübke.“ Geheime Vorlieben, kleine Laster? Vielleicht liegt es an den privater werdenden, an mehr Komfort orientierten Lebensstilen, dass sich die Architektur von Systemmöbeln mehr in die Horizontale bewegt. Das klassische cube bietet jetzt auch 1,30 m breite Schubladen und neue Einschübe und Aufsätze für persönliche, mehr oder weniger zur Schau gestellte Accessoires. Das wohl spektakulärste Feature ist ein klimatisierter Humidor mit Festverglasung, den interlübke gemeinsam mit Experten entwickelt hat. Medienorientierte Menschen erfreuen sich an den Docking Stations für verschiedenste Tools. Wer Kostbares, z.B. Uhren, sammelt, rückt seine Privatkollektionen in schimmernden Vitrinen ins beste Licht. Das beleuchtet auch den Schminkplatz mit aufklappbarem Spiegel. Der liebevolleren Gestaltung des Innenlebens dienen Velours-beflockte Einsätze für all die vielen, kleinen Dinge, die uns im Laufe des Lebens ans Herz wachsen. Selbst Warmhalteflächen und Spezialböden für Flaschen gehören dazu, die Tafelfreuden in Griffweite rücken. Neue Formen der Geselligkeit bieten auch spezielle Polsterauflagen in Stoff oder Leder. Mit dem neuen cube-Tisch werden sogar Konferenzen komfortabler: eine eingerückte Unterkonstruktion ermöglicht mehr Teilnehmer in der Runde. Für die Leichtigkeit des Seins Symbolisch für die neue Dekade des Jahrhunderts steht der Name cubex, die Programmvariante in schlanker Silhouette. Filigrane Seitenflächen und Abdeckungen verleihen ihr einen fast schwebenden, dynamischen Charakter, die charakteristische Schattenfuge ist auf ein Minimum reduziert. „Grifflose Fronten, dahinter verborgen immer feiner werdende Mechaniken entsprechen einer neuen Auffassung“, sagt Detlef Mika, Geschäftsleitung Marketing und Export. „Wir haben die Grundidee gemeinsam mit Werner Aisslinger vitalisiert, als Verwöhnprogramm für die feinen Sinne.“ Wer sanfte Umgangsformen liebt, nutzt z.B. ein Feature namens „Sensomatic“, das Schubkästen auf leichtes Antippen hin wie von Zauberhand öffnet oder schließt. Doch sind solche neuen Technologien fast nachgeordnet: „Man erwartet von uns, technisch state-of-the-art zu sein“, sagt Detlef Mika. „cubex aber verkörpert viel mehr: die Freude, seiner Umgebung wohnliche Eleganz zu verleihen.“ Dafür stehen nicht nur eine Vielzahl von Materialien und Lackfarben zur Verfügung. Auch in Kombination mit Furnierhölzern wird die Debütantin 2010 bella figura machen – in Köln, anschließend in Mailand und überall dort, wo Menschen eine glückliche Hand fürs Einrichten haben. Doch sei leise gewarnt: Glücksspiel kann süchtig machen! Über Werner Aisslinger „Design als Lebenshaltung“ – so charakterisiert die Fachwelt Werner Aisslinger, der für interlübke nicht nur cube, sondern auch das Schranksystem base entworfen hat. Die Idee des Kubus wurde in seinem 2003 entworfenen Loft Cube fortgesetzt; ein mobiler Wohnwürfel, der den Standort wechseln kann. Der Designer sieht die Zukunft des Wohnens in modularen Einheiten für moderne Nomaden und Familien, die wachsen. Künftiges Design betrachtet er nicht nur als eine Frage der Formgebung, sondern auch als Herausforderung zur intelligenten Verwendung von Technologien und Produktionsmethoden. | CMYK, 300dpi ![]() ![]() ![]()
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