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Januar 2009
Vom Suchen und Finden des Wohnens im Glück

Im Märchen findet zurück ins Leben, wer Prüfungen bestanden und sein Ziel erreicht hat. Dann regnet es Sterne, Aschenputtel wird Cinderella, Wünsche werden Wirklichkeit. Fühlen Sie sich wie Alice im Wunderland: Willkommen bei interlübke zur imm Cologne 2009.

Umgeben von hohen Bäumen, geheimnisvollen Spuren, leuchtendem Weiß? Hat es geschneit oder war Frau Holle am Werk? Wir sind im Wald - genauer gesagt, in einem Märchenwald, folgen den Pfaden vertrauter Figuren durch Räume zum Leben, Schlafen und Arbeiten. Die diesjährige imm Cologne bezaubert interlübke mit einem 640 qm großen Wunderland zum Wohnen, gestaltet von Peter Kräling, Maria Lübke und Irina Graewe. Im Mittelpunkt der Inszenierung: 40S und duo plus, Möbelprogramme voller Überraschungen...

Wer zuerst sein Ziel fand, Hase oder Igel? In 40S, dem Wohnwand-Schranksystem der unendlichen Möglichkeiten, würde ihr Versteckspiel noch bis heute dauern. Seine Schöpfer, Rolf Heide + Peter Kräling, schreiben Wohngeschichten neu: Das System, in kleinen oder großen Konfigurationen, (auf der Messe gezeigt in einer Breite bis zu zehn Metern), stattet einzelne Räume, ganze Wohnungen und selbst den Arbeitsbereich aus. Märchenhafte Versprechung? Hätte es einen Einrichter gegeben, der ihnen 40S als Bürolösung und gleich dazu cube-Schreibtische beschert hätte, wären die sieben Zwerge bis ins Management gelangt. Vielleicht hätten sie aber auch ein Handwerk ergriffen und feines Furnierholz, z.B. in Eiche produziert, oder Stoffe und Leder, um Türen eine edle Optik zu verleihen. Und nicht der Spiegel hätte entschieden, wer die Schönste im ganzen Land ist, sondern glänzende Möbelwände oder leuchtende Glasfronten. Der Blick hinein lohnt umso mehr: Sie verbergen oder enthüllen, je nach Wunsch, Bücher, Accessoires, Geschirr und Gläser, Liebgewordenes, Gesammeltes; alles, was das Leben ihrer Besitzer ausmacht. Das schließt natürlich auch Gastlichkeit ein: Promidinner privat, Rotkäppchen-Sekt an der Hausbar oder lange Filmnächte im Homecinema. Selbst Dornröschen würde auf den Dauerschlaf verzichten, fasziniert von der Vielfalt des neuen Programms, das nur eines nicht kann: den Prinzen gleich mitliefern. Bei all den unzähligen Höhen, Tiefen, geschlossenen und offenen Elementen: Vergessen Sie nicht nachzuschauen, ob sich nicht doch eines der sieben Geißlein, direkt neben dem unbeliebtesten Schwiegermuttergeschenk, vor dem Wolf!, versteckt hat.

Gibt es auch Fabelhaftes zu erzählen von duo plus, Peter Malys Möbelsystem, aus dessen „Containern“ man ganze Schatztruhen in die Horizontale und sogar Schlosstürme in die Höhe bauen kann? So schön eine Kombination aus diesen Kommoden und einem 40S-Schrank auch sein kann, Sterntaler hätte sein Hemdchen weder im Flur, noch an der Garderobe abgegeben. In Schlaf- oder Ankleidezimmern wurden früher Audienzen abgehalten, heute macht man „Staat“ ohne Schnörkel mit formschönen Elementen, die sich als Kommodensystem „plus“ auch zu Regalen, Schrankwänden oder Raumteilern fügen und in allen Wohn- und Arbeitsbereichen einsetzen lassen. (Kein Wunder, dass die Prinzessin auf der Erbse leider ausgezogen ist.)

Für Realisten, die dennoch Träume haben

Die Gebrüder Grimm sind Ihnen unbekannt, sie glauben nicht an Märchen? Hinter jedem erfüllten Wohntraum stehen Aufgaben, die der Hersteller und seine Partner im Handel lösen müssen: Das Verständnis ihrer Wünsche und Designvorlieben, die Planung erforderlicher Funktionen und Materialien, die ideale Umsetzung eines Grundrisses, die Offenheit für künftige Erweiterungen. So entstehen Wunschmöbel, aber nur „fast“ wie im Märchen.

Möbel von interlübke begleiten Ihr Leben – weitaus länger als die Geschichten aus „Tausend und einer Nacht“. Sehen Sie selbst!



 
CMYK, 300dpi
 

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